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Bürgerbeteiligung in Zeiten von Corona

Bürgerbeteiligung bedeutet, als Bewohner eines Ortes aktiv politische und wirtschaftliche Planungs- und Entscheidungsprozesse mitgestalten zu können. Dadurch wird ermöglicht, die Stadt oder Kommune aus der Perspektive der Betroffenen solcher Entscheidungen zu sehen und so die Expertenmeinungen der politischen Akteure zu ergänzen.

Neben Wahlen und Bürgerentscheiden gibt es zur Ausübung der direkten Demokratie beispielsweise auch Bürger*Innenräte und Mediationsverfahren. Solche Vereinigungen leben vom Dialog der Teilnehmenden, um gemeinsam Ideen und Pläne für die Beteiligung zu entwerfen.

Die Folgen der Corona Pandemie machen es aktuell und womöglich auch noch für längere Zeit aber nicht möglich, dass solche Räte und Verfahren nach Belieben abgehalten werden können. Einen Ausweg aus Hygiene- und Abstandsregelungen bieten dabei Online-Diskussions-Plattformen. Um wichtige Projekte voranzutreiben ist es notwendig, dass diese von einer stetigen Diskussion und Ergebnissuche begleitet werden. So kann verhindert werden, dass Themen, die Bürger*Innen am Herzen liegen, mit der Zeit an Beachtung und Relevanz verlieren, auch für die Teilnehmenden selbst.

Dabei reicht es nicht aus, dass nur online miteinander interagiert wird. Ergänzt werden muss der Online-Austausch durch reale Treffen, in dem Maße, wie sie in der aktuellen Situation nun mal möglich sind. Zu wissen, welches Gesicht hinter welchem Namen steckt und auch einmal Gespräche über andere Themen zu führen, fördert die positive Diskussionskultur. Erleichtert werden diese Treffen durch den vorherigen digitalen Austausch von Ideen, Inhalten, Plänen und Zielen. So können zuvor initiierte und strukturierte Projekte z. B. in kleineren Gruppen funktionieren und es wird weniger Zeit benötigt, um zu Ergebnissen zu gelangen.

Eine solche Hybrid-Funktion wird durch tingtool gegeben, indem durch das Tool kostenlos Projekte gestartet, strukturiert und moderiert werden können. Gleichzeitig kann man die Projekte durch die Erstellung von „Tings“, also Terminen erweitern, über welche die Teilnehmenden benachrichtigt werden und die sie jederzeit im Projekt einsehen können.
Außerdem bedarf es bei spezifischen gesellschaftlichen Anliegen geschulte Expert*Innen, die den Bürgern bei verschiedenen Anliegen weiterhelfen können.

tingtool Pro ermöglicht es, für jegliche Themen aus einem vielfältigen Moderierenden-Pool auszuwählen. Diese Expert*Innen können dann das Projekt begleiten und mit spezifischem Wissen die Diskussion mit den Bürgern als Teilnehmer moderieren. Mehr dazu hier.