New Work – the city that never sleeps

Im Rahmen der Coaching-Tagung der Deutsche Coaching Gesellschaft e.V. (DCG) am 14.10.17 in Heidelberg hielt Peter Fischer den Vortrag: „New Work- the city that never sleeps“. Die dahinter steckende Fragestellung ist, wie vor allem große Unternehmen mit den aktuellen Veränderungen der immer schneller funktionierenden Welt umgehen können und welche Prozesse dafür umgedacht werden sollten. Welchen Herausforderungen der „New World“ kann man mit neuen Praktiken und Strukturen der „New Work“ begegnen?

Immer mehr Unternehmen werden mit dem Begriff „VUCA“ – stehend für volatile, uncertain, complex und ambigious – konfrontiert, der die neuen Herausforderungen mit diesen Schlagwörtern zusammenfasst. Zu der Unbeständigkeit, Unwissenheit, Komplexität und Ambiguität kommt der wichtige Aspekt der Digitalisierung dazu. Stationäre Arbeit wird auf Plattformen übertragen und dezentralisiert, wodurch „Sofortness“, eine direkte und allzeit mögliche Abrufbarkeit von Inhalten entsteht.

Seit etwa Mitte der 90er Jahre hat sich die Entwicklung unserer Welt auf ein Tempo beschleunigt, mit dem die Lernfähigkeit nicht mehr gleich auf ist und hinter welches diese immer weiter zurück fällt. Vielen Unternehmen bereitet es also Sorgen, wie die eigenen Strukturen an solch schnelle Wandlungen angepasst werden können, sodass nicht dahinter zurück geblieben wird.

Ein Beispiel für Praktiken bekannter „New Work“ Pioniere ist z. B., dass Entscheidungen nicht hierarchisch getroffen werden, sondern von einem Entscheidungskern ausgehend nach außen verlagert werden, um den Kundenkontakt miteinzubeziehen.

Weitere Methoden von „New Work“ sind beispielsweise „Management 3.0“, „Design thinking“ oder „Scrum“ als Art von agilem Projektmanagement.

Der gemeinsame Kern der Methoden ist dabei die Ausrichtung auf delegiertes statt direktives Führen, um Entscheidungen in die Hände der Mitarbeiter abzugeben, die durch „Peer Learning“ oder „Best Practise Sharing“ ihre Fähigkeiten bestmöglich einsetzen können. Die Führungskräfte übernehmen dabei die Rolle eines Moderators, durch den zur Selbstorganisation motiviert werden soll.

tingtool ist ein solches Moderationstool, das eine gescheite und respektvolle Moderation für Systeme von Menschen ermöglicht und durch welches die Prozesse der „New Work“ umgesetzt werden können.

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